{"id":8387,"date":"2026-03-16T10:06:20","date_gmt":"2026-03-16T10:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/bvm.millywilly.website\/?p=8387"},"modified":"2026-03-16T10:33:43","modified_gmt":"2026-03-16T10:33:43","slug":"fehlerkultur-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bvm.millywilly.website\/fr\/fehlerkultur-2\/","title":{"rendered":"Bitte recht felherfreundlihc"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein m\u00f6glicher Weg zu einer konstruktiven Fehlerkultur in Organisationen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass Fehler unvermeidlich sind und Chancen zum Lernen bieten, dar\u00fcber besteht wohl ein breiter Konsens. Daraus nicht zu lernen, w\u00e4re sozusagen der einzige schlimme Fehler. Doch viele Non-Profit-Organisationen verfallen trotz guter Absichten fehlerfreundlicher zu werden, in alte Muster: Fehler werden vertuscht, Schuldige gesucht und getadelt. Allenfalls richtet eine NGO eine Whistleblower-Stelle ein &#8211; was ein Indiz f\u00fcr eine mangelhafte Fehlerkultur sein k\u00f6nnte (und deshalb auf Anonymit\u00e4t ausgewichen werden muss).<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Mangel hat verschiedene Ursachen. Es beginnt schon nur damit zu definieren, was \u00fcberhaupt ein Fehler ist &#8211; und sodann einen solchen in komplexen Situationen eindeutig zu bestimmen. Ausserdem gibt es f\u00fcr die Bewertung der Schwere eines Fehlers und f\u00fcr die Zuordnung von Verantwortung meist verschiedene Sichten. Hinzu kommt Unsicherheit dar\u00fcber, ob heutige Fehler morgen noch relevant sind (oder sich gar als richtig erweisen).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Erschwerend ist schliesslich auch noch, dass der offene Umgang mit Fehlern in unserer Gesellschaft selten selbstverst\u00e4ndlich ist. Man sch\u00e4mt sich oft daf\u00fcr und ist versucht, Fehler zu verbergen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Fehlerkultur?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Man ist wenig fehlerfreundlich eingestellt, steigt man in ein Flugzeug oder liegt man auf dem Operationstisch: Wer m\u00f6chte nicht sicher am Bestimmungsort ankommen bzw. nicht fachlich korrekt operiert werden? Fluggesellschaften und Spit\u00e4ler haben denn auch mehrfach abgesicherte Systeme. Zwar kommt es immer wieder zu Unf\u00e4llen, doch zu verh\u00e4ltnism\u00e4ssig wenigen. Und wenn doch, ist es meist weder eine technische Fehlfunktion noch mangelnde Fertigkeiten, sondern die nicht vorhandene F\u00e4higkeit der Betroffenen, angemessen auf eine Stresssituation zu reagieren. Das l\u00e4sst sich nur verbessern, wenn akzeptiert wird, dass Fehler passieren, und wenn Gelegenheiten geschaffen werden, solche besonderen Situationen einzu\u00fcben.: Sei es die angehende Herzchirurgin, die 50 Mal assistiert bevor sie selber operiert, sei es die Pilotin im Flugsimulator oder der Geiger im Orchester, der \u00fcbt und \u00fcbt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Art des Umgangs mit Fehlern in einer Organisation ist ihre Fehlerkultur. Jede Organisation hat eine &#8211; bewusst oder unbewusst. Eine konstruktive Fehlerkultur sieht Fehler als etwas Normales und als Lernchance an. Sie ist gelebte und reflektierte Praxis des \u201eVersuch und Irrtum\u201c, weil niemand in der zunehmend komplexen Welt ums Ausprobieren herumkommt. Dabei muss jeder Versuch verfolgt werden, um aus den Lehren die Massnahmen anpassen zu k\u00f6nnen (siehe Kolumne \u201e<a href=\"https:\/\/www.kampagnenforum.ch\/de\/blog\/2025-10-03\/komplexe-welt-von-vuca-zu-bani\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">komplexe Welt<\/a>\u201c). Denn: Wer Neuland betritt, kann nicht alles im Voraus wissen und kann nicht keine Irrt\u00fcmer begehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fuck-up nights und failing forward<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor ein paar Jahren war es ein Trend, \u00f6ffentlich \u00fcber das eigene Scheitern zu sprechen. So gab es sogenannte \u201eFail Nights\u201c oder auch \u201eFuck-up Nights\u201c, die eine Plattform f\u00fcr Start-ups der Tech-Branche boten, aus den Fehlern anderer zu lernen. Einige NGOs entwickelten ein \u00e4hnliches Format, die sogenannten \u201eFailing Forward\u201c Workshops, um andere aus den Lehren von Fehlern teilhaben zu lassen und diese dadurch zu vermindern. Auch meine Organisation probierte es aus \u2013 mit guter Resonanz, doch dann versandete das Projekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum blieb es bei Versuchen, obwohl die Idee \u00fcberzeugend ist? Diese Events zogen offenbar h\u00e4ufig Selbstdarsteller an, die sich nicht mehr mit Erfolgen, sondern nun mit Fehlern br\u00fcsteten. Zudem stellte man fest, dass die Start-up-Mentalit\u00e4t \u201eFail fast, learn faster\u201c die Gefahr birgt, Fehler zu glorifizieren und so Leichtsinn zu f\u00f6rdern. Bei \u201eFailing Forward\u201c war das zwar nicht der Fall, doch die Workshops waren zu aufw\u00e4ndig (zu viele Leute aus verschiedenen L\u00e4ndern). Gutes Lernen aus Fehlern braucht eher kontinuierliche Reflexion im Alltag und nicht grosse Inszenierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft blieb das Grundproblem unver\u00e4ndert: In vielen Organisationen gelten Fehler noch immer als Schw\u00e4che. Und Schw\u00e4che hat keinen Platz; man riskiert Nachteile. Man setzt lieber auf bekannte Methoden, statt neue auszuprobieren. Verantwortung wird gescheut, oft auch, weil nicht gekl\u00e4rt ist, was \u201aVerantwortung \u00fcbernehmen\u2018 genau bedeutet. Das w\u00e4ren \u00fcbrigens interessante Punkte f\u00fcr Bewerbungsgespr\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Fehler nicht das Ende, sondern Ausgangspunkt f\u00fcr Verbesserung sein k\u00f6nnen, zeigt zum Beispiel Google. Was immer man auch vom Tech-Giganten und seiner Macht halten mag, sein Markterfolg beruht wesentlich aus dem konsequenten Lernen aus Fehlern; nach dem Motto: \u201cWir m\u00fcssen die Fehler schneller begehen als die Konkurrenz\u201c (mehr dazu in der Fussnote *). \u00c4hnlich in fr\u00fcheren Zeiten Toyota, deren Markterfolg auf einem ausgekl\u00fcgelten Fehlermanagement nach dem Poka Yoke Prinzip beruht (japanisch f\u00fcr \u201eVerhinderung vermeidbarer Fehler\u201c).<br>Aber Achtung: Irrtum kann zwar zu Erfolg f\u00fchren, doch nicht jedes Scheitern ist produktiv \u2013 manche Fehler sollte man besser vermeiden. Wenn sie viel Schaden anrichten, oder wenn sie weh tun, frustrieren oder trennen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was zeichnet eine konstruktive Fehlerkultur aus?&nbsp; Wie sie entwickeln?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine konstruktive Fehlerkultur bedeutet ein Bekenntnis zur Lernenden Organisation und heisst, ein Detektions- und Anreizsystem zu etablieren und eine explizite Ermunterungskultur zu leben. Diese<\/p>\n\n\n\n<p>erm\u00f6glicht das offene Ansprechen und Eingestehen von Fehlern, Irrt\u00fcmern und Missgeschicken, ohne dass Herabw\u00fcrdigung oder Sanktion bef\u00fcrchtet werden muss (Strafen f\u00fchren ohnehin vor allem dazu, dass Fehler versteckt werden. Ausserdem sind sie oft nur symptomatisch f\u00fcr Unzul\u00e4nglichkeiten in Arbeitsprozessen). Das enttabuisiert Fehler und sie k\u00f6nnen so dazu dienen, Prozesse und Produkte zu verbessern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg zu einer solchen Fehlerkultur beginnt mit einem gemeinsamen Verst\u00e4ndnis dessen, was \u00fcberhaupt als Fehler gilt (siehe Kasten \u201eKlassifizierung\u201c) und mit einem Bekenntnis zu Fehlertoleranz. Gefolgt von einer Analyse der aktuellen Situation: Was funktioniert bereits? Wie werden heute Fehler gemeldet, was geschieht damit? Haben Mitarbeitende Angst, Fehler einzugestehen? H\u00e4ngt es an Einzelpersonen, was mit Fehlern passiert?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dieser Basis l\u00e4sst sich ein Vorgehen vereinbaren, das jeder\/m erlaubt, unabh\u00e4ngig von Stellung und Dienstalter, Fehler zu benennen, zu melden und Verbesserungsvorschl\u00e4ge anzubringen. Erg\u00e4nzt mit einem Anreizsystem, das Offenheit belohnt. Dazu geh\u00f6rt ebenfalls, den Ursachen von Fehlern nachzugehen und pr\u00e4ventive Massnahmen einzuf\u00fchren. Hat man schliesslich einen Prozess definiert, empfiehlt es sich, diesen zuerst in einem Bereich zu testen, bevor er in der ganzen Organisation eingef\u00fchrt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Verankert und gef\u00f6rdert werden kann die Fehlerkultur durch aktive Kommunikation, konstruktive R\u00fcckmeldungen und Rituale \u2013 etwa indem in Teamsitzungen der \u201eBeste Fehler des Monats\u201c vorgestellt und besprochen wird, um so Erfahrungen im Team sichtbar und nutzbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wo Menschen handeln, wird geirrt. Fehler sind quasi Voraussetzung f\u00fcr organisationalen Wandel. Und wenn nun die k\u00fcnstliche Intelligenz dazu kommt, mag sie zwar bei gewissen Anwendungen schnell und fehlerfrei sein. Doch die als Wahrheiten daher kommenden Behauptungen und oft auf Stereotypen basierenden Aussagen sind eine tr\u00fcgerische Sicherheit und k\u00f6nnen weitere Irrt\u00fcmern verursachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Umso mehr ist eine konstruktive Fehlerkultur m.E. unverzichtbar, in der Fehler angstfrei fr\u00fchzeitig angesprochen werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>PS: Wie viel von einem Fehler muss man selbst machen, um nachhaltig zu lernen? Oder umgekehrt gefragt: Wie viel kann von anderen gelernt werden, so dass ein Fehler vermieden werden kann &#8211; oder muss man gewisse Fehler zu einem Teil selbst machen, um lernen zu k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p><em>KASTEN: <\/em>Klassifizierung von Fehlern (Quelle: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fehlerklassifizierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>Als Fehler wird die Differenz zwischen einer Vorgabe, Theorie oder Absicht und deren nicht (ganz) gelungenen Umsetzung: Die Abweichung bezeichnet man als fehlerhaft oder als Scheitern. Ein Fehler wird begangen, weil man es nicht besser wusste, wegen mangelnder Aufmerksamkeit, Vergesslichkeit, Missverst\u00e4ndnis, fehlende Standards, ungen\u00fcgender Erfahrung oder wegen fehlerhafter Ausf\u00fchrung etc. Die Folgen reichen von harmlosen Tippfehlern bis zu schwerwiegenden Sicherheitsrisiken.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Wikipedia k\u00f6nnen Fehler grob in drei Kategorien unterteilt werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Unbeabsichtigt (Versehen, Unachtsamkeit)<\/li>\n\n\n\n<li>Zielgerichtet (z. B. Sabotage)<\/li>\n\n\n\n<li>Mutwillig (bewusster Regelversto\u00df)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Und u.a. wie folgt klassifiziert werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Normabweichung: Produkt entspricht nicht der Spezifikation oder Vorgabe.<\/li>\n\n\n\n<li>Formale und inhaltliche Fehler: Formal (z. B. Grammatikfehler) bzw. inhaltlich (fachliche Fehler mit unterschiedlicher Schwere)<\/li>\n\n\n\n<li>Schwere der Folgen: Kritisch (hoher Schaden); Hauptfehler (mittlere Auswirkung, z. B. verminderte Brauchbarkeit); Nebenfehler (geringe Relevanz, z. B. optische M\u00e4ngel)<\/li>\n\n\n\n<li>Nach der Priorit\u00e4t: (a) Hoch (Systemausfall, aufw\u00e4ndige Behebung); (b) Mittel (Behebung ohne Unterbrechung m\u00f6glich). (c) Niedrig (einfache Korrektur).<\/li>\n\n\n\n<li>Kundenauswirkung: Gering bis schwerwiegend.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>* Zitat von neuenarrative.de: \u201cAnfang des Jahrtausends kam ein neuer Trend aus dem Silicon Valley: Pl\u00f6tzlich wurden Fehler und Scheitern als Erfolgsgeheimnis gepriesen. Unter Tech-CEOs entbrannte ein regelrechter Konkurrenzkampf darum, wer die meisten Misserfolge aufz\u00e4hlen konnte. Pl\u00f6tzlich boten zahlreiche Veranstaltungen Gr\u00fcnder*innen und Unternehmer*innen Gelegenheit, \u00f6ffentlich ihre Flops zu zelebrieren: Von der ersten FailCon 2009 in San Francisco bis zu den zahllosen Fuck-up Nights, die von Mexiko City \u00fcber Amsterdam bis Tokyo stattfanden. Mit Mottos wie \u201afail fast, fail often\u2018 erkl\u00e4rt(e) die digitale Wirtschaft, wie viel schneller Innovationen entstehen, wenn man Fehlgriffe einplant, als wenn man zwanghaft versucht, sie zu vermeiden. Und 2017 erkl\u00e4rte Facebook-Gr\u00fcnder Marc Zuckerberg \u201athe freedom to fail\u2018 zur Voraussetzung unternehmerischen Erfolgs.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine konstruktive Fehlerkultur bedeutet ein Bekenntnis zur Lernenden Organisation und heisst, ein Detektions- und Anreizsystem zu etablieren und eine explizite Ermunterungs-kultur zu leben. 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